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Das Elend der Medien

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Beschreibung

Die Krise der Demokratie ist auch eine Krise ihrer öffentlichen Vermittlung

Fake News, Mainstream, Lügenpresse. Der Journalismus ist plötzlich in aller Munde – aber nicht so, wie er sich das wünscht. Doch wer trägt Schuld am Elend der Medien? Von „oben“ scheint die Antwort einfach. Politik, Kommunikationswissenschaft und Redaktionen „wissen“, wer die Verantwortlichen sind: Populisten, Autokraten, Social-Media-Nutzer, Laienjournalisten oder fehlgeleitete Bürger, die die öffentliche Sphäre mit Hass verschmutzen, die Legitimität der etablierten Medien durch Desinformation untergraben und damit die Demokratie gefährden. Alexis Mirbach und Michael Meyen ist diese Erklärung zu einfach. Sie bieten einen Blick von „unten“.

Das Buch Das Elend der Medien folgt Pierre Bourdieu und seinem Klassiker Das Elend der Welt. In 40 Gesprächen analysieren Medienpraktiker, Medienpolitiker, professionelle Medienbeobachter und Laien die Medienkrise der Gegenwart: Welche Probleme gibt es, welche Ursachen lassen sich benennen und wie können wir die Situation verbessern? Die stilistischen Mittel reichen vom Interview über Monologe und Reportagen bis hin zu Gruppenporträts. Die Antworten zeigen: Die Medienkrise ist keine Folge von Desinformation, sondern hat ihren Ursprung in der Organisation des Mediensystems selbst.

Wer den Journalismus liebt, kommt um dieses Buch nicht herum. Denn wer das Elend der Medien nicht kennt, wird die Welt nicht verbessern können.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,45 kg
Größe 14 × 2,3 × 21,2 cm
Autor

Seitenanzahl

350

Ausgabe

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2021

Verlag

Herbert von Halem Verlag

EAN/ISBN

9783869625911

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