Als Sonderpädagogin und Diplom-Politologin hat Magda von Garrel in
sehr unterschiedlichen Berufsfeldern gearbeitet. Auf diese Weise
erhielt sie schon früh Einblicke in die Fragwürdigkeit
(bildungs-)politischer Weichenstellungen, mit denen sie sich in
zahlreichen Artikeln und Buchbeiträgen auseinandergesetzt hat. Dabei
haben sich im Laufe der Jahre einige Schwerpunkte
herauskristallisiert: neoliberale Überformung des Schul- und
Bildungswesens, faktische Uneinlösbarkeit des Aufstiegsversprechens
für arme Schülerinnen und Schüler, öffentlich-privat betriebene
Schulfinanzierung am Beispiel der BSO (Berliner Schulbauoffensive),
coronabedingte Verheerungen sowie KI-forcierte
Entmündigungstendenzen.

In ihren bildungspolitischen Schriften ging es Magda von Garrel darum,
einen Beitrag zur Bewahrung des öffentlichen Schulwesens durch
konzeptionelle Vorschläge bezüglich einer allen Schülern zugute
kommenden inhaltlichen und strukturellen Verbesserung zu leisten. Seit
Beginn der Corona-Jahre befasst sich Autorin auch mit weitergehenden
politischen Fragestellungen, bei denen es insbesondere um eine
Bewusstmachung der auf Weltherrschaft abzielenden
Transformationsprojekte der (Geld-)Eliten geht. Diesem Anliegen ist
das vorliegende und zum Mitdenken auffordernde Buch gewidmet. Magda
von Garrel lebt und arbeitet in Berlin.

  • Mensch als Beute
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    • 18,00 
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